blog

„Man hat unter dem starken Eindruck der Aufnahme fremden Kulturgutes in die islamische Welt oft die Bedeutung unterschätzt, die bei ihrer Gestaltung den Arabern selbst zukam. Sie waren nicht nur Kämpfer und Träger der neuen Religion, sondern sie gaben ihr auch Sprache und Schrift.“ (Ernst Kühnel: Islamische Schriftkunst, 1942)

kalligrafie

 

 

Alle heute gebräuchlichen Buchstabenschriften gehen letzten Endes auf die semitische Konsonantenschrift zurück. Die arabische Schrift ist nach der lateinischen die meist verbreitete in der Welt. Ihr Geltungsbereich reichte von Zentralasien bis Zentralafrika und vom Fernen Osten bis zum Atlantik. Geschrieben in arabischer Schrift wird heute Persisch, Urdu (Pakistan und Nordwest-Indien) sowie die Berbersprachen und bis vor einiger Zeit die Turk- und Kaukasussprachen, Malaiisch (Indonesien), Somali, Haussa und Kiswahili.

Der Ursprung der arabischen Schrift ist noch nicht restlos geklärt. Es existieren viele Theorien darüber, von denen einige fundamentale Widersprüche enthalten. Die älteste Inschrift stammt angeblich aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Man vermutet, dass sie aus der nabatäischen Schrift hervorgegangen ist. Die arabischen Nabatäer bedienten sich bis dahin des Aramäischen als Schriftsprache. Die 22 Buchstaben des aramäischen Alphabets reichten jedoch nicht aus, die 28 Laute der arabischen Sprache auszudrücken. Daher entwickelten die Araber noch weitere sechs Buchstaben.

Typisch für die arabische Schrift sind die Schreibrichtung, die von rechts nach links verläuft, die Verbindung der Buchstaben miteinander sowie die Gleichförmigkeit einiger Buchstaben, die nur durch die über beziehungsweise unterliegenden diakritischen Punkte unterschieden werden. Sie ist eine Konsonantenschrift, bei der die Kurzvokale mittels Zusatzzeichen ausgedrückt werden können. Die Einführung der diakritischen, Vokal- und anderer Sonderzeichen wird gemeinhin dem arabischen Lexikographen al-Khalil ibn Ahmad (gest. 791) zugeschrieben.

Mit der Verbreitung der arabischen Sprache infolge der Islamisierung entstanden im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Schriftstile. Es entfaltete sich eine eigenständige Kunstrichtung – die Kalligraphie.

Die arabischen Kalligraphen verstanden »die Kunst des Schreibens als die Geometrie der Seele, ausgedrückt durch den Körper«. Diese Kunst in ihrer kodifizierten Form geht auf Ibn Muqla (886–940) zurück. Der Tatbestand, dass die arabische Schrift entlang einer horizontalen Linie geschrieben wird, bildet die Grundlage für ein unbegrenztes Spektrum graphischer Formen, die sowohl auf Buchseiten als auch auf Wänden und anderen Flächen zutage treten. Im folgenden sollen die wichtigsten Schriftarten kurz beschrieben werden:

a) Kufi: So benannt nach der Stadt Kufa im Irak. Eine geometrische Konstruktion, die sich auf eckige Elemente stützt. Diese Schriftform ist die älteste. Sie wurde hauptsächlich von Koranschreibern und Sekretären an Königshöfen benutzt. Die älteste erhaltene Inschrift vom Jahre 692 befindet sich im Felsendom in Jerusalem.
b) Naskhi: Eine runde Form, die im 11. Jahrhundert die Kufi-Schrift ablöste. Sie diente vorwiegend zur Schreibung von wissenschaftlichen und literarischen Werken. Auch die Koranschreiber bedienten sich dieser Schrift.
c) Thuluth: Eine komplexe Struktur, die einen feierlichen, liturgischen Wert besitzt. Sie wurde für die Überschriften der Suren im Koran und die architektonischen Arabesken verwendet.
d) Ruqa: Eine kräftige, fette Schrift mit vertikalen Linien und abgerundeten Häkchen auf dem Buchstabenkopf. Sie ist von den Türken entwickelt worden.
e) Diwani: Eine lebhafte, kursive Form, die im 15. Jahrhundert ebenfalls von den Türken entwickelt und gepflegt wurde. Diwani war in erster Linie die Schriftform der Staatsverwaltung und Kanzleien.
f) Taliq: Eine nicht allzu anspruchsvolle Form, in der einige Buchstaben in die Länge gezogen werden.
g) Nastaliq: Eine im 15. Jahrhundert von den Persern entwickelte Schrift, die in Persien und Pakistan u. a. bei der Gestaltung von Briefen, Buchtiteln und Plakaten eingesetzt wird. Nastaliq ist eine Kombination aus Naskh und Taliq.

Bis zur Erfindung des Papiers galt der aus der Sumpfpflanze gewonnene Papyrus als wichtigster Stoff zur schriftlichen Niederlegung. Zwar war er den Arabern bereits in vorislamischer Zeit bekannt, fand jedoch erst nach der Eroberung Syriens und Ägyptens häufige Verwendung. In besonderem Maße eignete sich der Papyrus für die Korrespondenz der Kalifen und überhaupt für Verwaltungszwecke, da eine Fälschung der Schriftstücke ohne Beschädigung des Papyrus ausgeschlossen war.

Die Verarbeitung des Papyrus zu Schreibmaterial wurde anfangs in Ägypten betrieben, später auch im Irak, wo die erste Manufaktur im Jahre 836 in Samarra gegründet wurde. Bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts wurde Papier hergestellt. In Damaskus und Basra (Irak) entstanden Papiermühlen, die das weite islamische Gebiet mit Papier versorgten.

Neben Papyrus wurden seit vorislamischer Zeit auch Leder, Pergament, Holz, Palmzweige, Steine, Textilien, Rippen und Schulterblätter von Kamelen sowie Tonscherben zum Schreiben benutzt. Als Schreibwerkzeug diente hauptsächlich eine Rohrfeder, auf deren Handhabung bei der Ausbildung eines Schreibers besonderer Wert gelegt wurde.

Die Tinte war in zwei Arten gebräuchlich: Die einfache bestand aus Ruß und Honig, die andere aus Galläpfeln und verschiedenen Zusätzen wie Kampfer, Aloe und Gummi. Der Schreiber stellte seine Tinte selbst her, da er darauf bedacht war, dass sie keine Beimengungen von zersetzender Wirkung enthielt. So hinterließen islamische Kalligraphen besondere Rezepte zur Herstellung von Tinte.

In arabischen Ländern wird die Suppe getrunken, in Deutschland wird sie gegessen.

Eine Kolumne von Aktham Suliman

 

Es gibt auch Vorteile, wenn man eine Sprache erst im Erwachsenenalter lernt. Kinder lernen keine Sprache, sie sprechen sie, Erwachsene schon, und entwickeln dabei eine ganz andere Beziehung dazu, jenseits von Selbstverständlichkeiten. Wäre etwa der syrisch-stämmige und äußerst erfolgreiche deutsche Autor Rafik Schami in Deutschland geboren und aufgewachsen, hätte er sicherlich niemals sein besonderes Verhältnis zum „ß“ entwickelt. Bei einem Interview nach der Rechtschreibreform klagte der Geburts- und Gefühls-Damaszener, dass ihm das reformbedingte Ersetzen von „ß“ durch „ss“ seinen Lieblingsbuchstaben raube, „einen Buchstaben mit Nase und Bauch“. Eine Form- und Kurvenwahrnehmung, wie sie bei Muttersprachlern wohl kaum möglich wäre.

 

mein-deutschland

Der Schriftsteller Rafik Schami, aufgenommen in Dortmund (Archivfoto vom 09.12.2007). In seinem  Roman „Das Geheimnis des Kalligraphen“ stellt der deutsch-syrische Autor zwei große Themen dar – die Erstarrung der arabischen Schrift und die verbotene Liebe zwischen Christen und Muslimen oder Männern, die sich zu ihresgleichen hingezogen fühlen.

(Foto: ddp)

 

Die Beziehung zu einer später erlernten Sprache bleibt etwas Besonderes, und besonders schwierig, wenn es um die Aussprache geht. Wissenschaftler behaupten, dass man das, was man in den ersten sechs Monaten seines Lebens nicht gehört hat, später niemals vernünftig von sich wird geben können. Und wann sollte ein arabisches Kind Buchstaben wie „ü“ und „ö“ hören, wenn seine Mutter nicht gerade in der deutschen Botschaft entbunden hat? Ein arabischstämmiger Neudeutscher kann sich nur fragen, welcher Geist um alles auf der Welt auf die Idee kam, mit zwei Punkten über das „u“ und das „o“ die Araber über den jüngsten Tag hinaus zu ärgern? Denn wenn diese nicht über den ersten Punkt über dem „ü“ oder „ö“ stolpern, dann spätestens über den zweiten.

 

Noch interessanter als Form und Aussprache der Buchstaben ist aber das innere Leben einer Sprache, das nur mühsam ertastet werden kann und quantitativ nicht zu erfassen ist. Ein arabischer Kommilitone versuchte Anfang der 90er Jahre, jeden Tag 50 neue Wörter zu lernen, in der Hoffnung, in berechenbarer Zeit mit Deutsch „fertig“ zu werden. Doch fertig war er nur mit den Nerven. Denn ein Tisch ist auf Deutsch männlich, ein Stuhl auch. Auf Arabisch sind beide weiblich. Eine Suppe ist zwar in beiden Sprachen weiblich. Doch in arabischen Ländern „trinken“ wir Suppe; hier wird sie gegessen. Araber „trinken“ auch eine Zigarette; in Deutschland wird nicht einmal Wasserpfeife getrunken.

 

Eine Sprache zu beherrschen, heißt, deren Dichtung zu genießen, sagte einmal ein arabischer Übersetzer. Redewendungen zu verstehen, wäre auch ein guter Maßstab. „Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen“ – das kann nur aus dem Land der Dichter und Denker stammen. Es ist nur verständlich, dass ein Araber vor dieser „Erfindung“ anfangs erstarrt und es ihm vor lauter Sinnhaftigkeit schwarz vor den Augen wird. Auch die Beschreibung „Jemand hat nicht alle Tassen im Schrank“ befasst sich mit Geist und Geistlosigkeit. Schrank für Hirn, Tassen für Ordnung? Schwierig für jemanden aus einer anderen Kultur, in der Tassen, Untertassen, Schränke und Schrankordnung im Wohnzimmer nur „beschränkt“ eine Rolle spielen.

 

Nur Tiere haben das Glück oder Unglück, keine neue Sprache später lernen zu müssen. Sicher ist das aber nicht, denn ein deutscher Hund bellt „wau wau“, ein arabischer Hund bellt „hau hau“. „W“ gibt es im Arabischen nicht. Ob beide sich dann trotzdem verständigen können? Vielleicht – wenn beide alle Tassen im Schrank haben und beim gemeinsamen Gassigehen den Wald vor lauter Bäumen nicht übersehen.

 

An dieser Stelle schreiben Auslandskorrespondenten über Deutschland. Aktham Suliman leitet das Berliner Büro des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera Network.

© 2013 Regeln zum Copyright…

Quelle und Bearbeiter: SZ vom 10./11.12.2011/ib

كثير من الأجيال تنظر للشعب الألماني اليوم على أنه محرك أوروبا السياسي والاقتصادي وصاحب أفضل وأقوى الصناعات، بينما الأغلبية لديها اعتقاد راسخ بأن التفوق الألماني يكاد يكون في أغلبية المجالات، وهذه كلها بالفعل حقائق ناتجة عن تراكم لدور ممتد للشعب الألماني على مدار أكثر من ألفين وخمسمائة عام، وفي الجعبة التاريخية الألمانية أكثر من سبب لهذا التميز، فلهذا الشعب العظيم والعريق محطات في المسيرة الإنسانية والأوروبية، فإسهاماته ليست وليدة ما بعد القرون الوسطي كما قد يشاع لدى البعض.

كانت بداية إسهامات الشعب الألماني على الساحة الأوروبية من خلال مجموعة من القبائل التي عُرفت في التاريخ باسم القبائل الجيرمانية GERMANIC TRIBES من أمثال «الجوث» و«الفيزجوث» و«الاستروجوث» و«الفرانكس» إلخ…، والتي تنحدر أغلبية منها من أصول شمالية وتستخدم اللغات الإندو – أوروبية. كانت هذه القبائل ذات قوة وبأس ولكنها كانت أقل مدنية وتحضرا مقارنة بجيرانها وعلى رأسهم الدولة الرومانية، مما دفع غطرسة الأخيرة لاعتبارها قبائل همجية BARBARIANS للتباين الثقافي والحضاري. وقد اتبعت روما فيما بعد سياسة استمالة هذه القبائل بدلا من الدخول في صراعات مفتوحة معها، ولكن سرعان ما قويت شوكة هذه القبائل فقامت قبائل «الأوستروجوثس» بالاستيلاء على روما في 410 بعد الميلاد، فسقطت روما على أيدي إحدى القبائل الألمانية بعد صمود لأكثر من اثني عشر عاما.

هذا ويمكن اقتفاء الأثر الإيجابي للشعوب الألمانية من خلال تتبع مسيرة قبائل «الفرانكس FRANKS» على سبيل المثال والتي استطاعت بجهود «شارل مارتيل» تثبيت أركان الإمبراطورية «الكارولينجية» وهي أول سلطة مركزية في وسط وغرب أوروبا بعد سقوط الدولة الرومانية الغربية، وإليه يرجع وقف الزحف الإسلامي في معركة «بواتيه» الشهيرة، وهو في نفس الوقت جد «شارلمان» العظيم الذي أسس أكبر إمبراطورية مركزية تحولت فيما بعد لأهم عنصر ثقل على الساحة الأوروبية تحت مسمى «الإمبراطورية الرومانية المقدسة» والتي تكونت من الجذور الألمانية بتركيبة من الإقطاعات والدويلات التي تمركزت حول ما يعرف اليوم بألمانيا والمجر والنمسا والتشيك الخ.. ولعل من أغرب المفارقات التاريخية أن تكون القبائل الجيرمانية التي أسقطت الدولة الرومانية الغربية هي نفسها التي أنقذت الحضارة الغربية من الزحف الإسلامي بعد ثلاثة قرون ونصف تقريبا.

ولكن الدور الألماني لم يتوقف عند حد القوة والسلطة السياسية، بل بدأ يدخل المجال الحضاري من أوسع أبوابه، فالمد الثقافي الألماني سرعان ما بدأ يمثل تيارا قويا في تشكيل فكر القارة الأوروبية ووجدانها من خلال التأثير على المُدخل الثقافي الأول وهو الديانة المسيحية الكاثوليكية، وهنا تبرز مفارقة تاريخية أخرى جديرة بالتأمل، وهو أن نفس الشعب الجيرماني الذي حمى المسيحية الكاثوليكية في معركة «بواتيه» وبعدها، هو نفس الشعب الذي يُنسب له وضع أساس تفتيت الكنيسة الكاثوليكية اعتبارا من عام 1517، ففي هذا التاريخ علق الراهب الألماني الصغير «مارتن لوثر» خمسا وتسعين حجة على باب كنيسة «ووتنبرغ» ضد ممارسات الكنيسة وخروجها على تعاليم السيد المسيح، فاتحا بذلك الباب لحركة إصلاح ديني واسعة النطاق في أوروبا غيرت من شكل الثقافة والحضارة الأوروبية وحركت المياه الراكدة للفكر الأوروبي وأخرجت القارة بأكملها من ظلمات القرون الوسطي إلى الفكر الحر وبداية عصر المنطق والتنوير، فانطلقت من بعدها الحضارة الأوروبية لآفاق جديدة جعلتها على ما هي عليه اليوم.

ولكن العلاقة التفاعلية بين البأس السياسي الألماني والزخم الثقافي استمرت في التأثير على القارة الأوروبية، فنجد الإمبراطورية الرومانية المقدسة تدخل في حرب أهلية بسبب الانقسامات الدينية والتداخلات السياسية لتنتهي بهزيمة التيار الكاثوليكي وإضعاف الإمبراطور لصالح الدويلات والإقطاعيات البروتستانتية، مما فتح المجال أمام بداية ظهور الدولة القومية في أوروبا والتي تعتمد على البعد الوطني خاصة بعد اتفاقية «وستفاليا واوسنابروك» في 1648 والتي وضعت الحد لآخر الحروب الدينية بعد أن أنهت حرب الثلاثين عاما. وهكذا صار الشعب الألماني يضع أسس السياسة الأوروبية ببأسه وفكره وحركاته المختلفة.

وعلى الرغم من أن الدولة القومية الألمانية لم تظهر جلية حتى النصف الثاني من القرن التاسع عشر بعد أن توحدت تحت راية بروسيا على أيدي المستشار الألماني الداهية «بسمارك»، فإن القرنين الثامن والتاسع عشر شهدا بزوغ فجر ثقافي وفني وفلسفي ألماني أثر مباشرة على أوروبا والعالم من خلال حركة فكرية وفنية واسعة النطاق لا تكفي لرصدها كتب، ولكن نسوق منها الحركة الفلسفية الألمانية التي تأثرت بفكر الفيلسوف العظيم «إيمانويل كانت KANT» والذي يعد أحد أهم حجج الفكر الليبرالي الغربي، ثم من خلال فلاسفة عظام آخرين من أمثال «هيجل» صاحب نظرية الجدلية المادية الشهيرة والتي استوحي منها «كارل ماركس» الألماني مفهومه لحركة التاريخ وأطروحاته التي كونت الفكر الشيوعي فيما بعد، ومن بعهدهم فلاسفة آخرون من أمثال «نيتشي» و«ماركيوزي»، ناهيك عن علماء اجتماع من أمثال «ماكس ويبر» ومؤسس علم النفس الحديث «سيغموند فرويد» والشاعر «غوته» ومؤسس علم العلاقات الدولية «هانس مورجنثاو» و«أينشتاين»… الخ، أما على الصعيد الفني فحدث ولا حرج من «موزارت» إلى «ببيتهوفن» و«وباخ» و«هايدن» وغيرهم من المبدعين الحقيقيين الذين تركوا للعالم رصيدا من الإعجاز الفني المنسوب لهم كأشخاص وللعرق الألماني ككل.

أما دور الشعب الألماني على مدار القرن العشرين فلا يحتاج إلى استزادة، فهو الشعب الوحيد في التاريخ الذي دخل حربين عالميتين في أقل من نصف قرن وهُزم فيهما فقط ليقوم أقوى من قبل، وحتى في انتصاراته وهزائمه، ترك لنا الشعب الألماني فكرا عسكريا يُدرس، فإليه ينسب تأسيس علم الاستراتيجية على أيدي الكاتب العسكري «فون كلوزويتز»، ثم ولد لنا هذا الشعب شخصيات عسكرية خالدة مثل «فون مولتك» و«فون شلايفن» إضافة إلى جنرالات في عهد هتلر نختلف مع توجهاتهم بطبيعة الحال ولكن نحترم قدراتهم على رأسهم ثعلب الصحراء «روميل» وغيره.

في التقدير أن الشعب الألماني يمكن اعتباره من أكثر الشعوب التي أثرت في تاريخ ومسيرة القارة الأوروبية والعالم في أغلب المجالات، وهنا تحضرني مقولة شهيرة للفيلسوف الألماني الشهير «آرثر شوبنهاور» والتي يقول فيها «إن الموهبة هي إصابة الهدف الذي لا يستطيع غيرنا إصابته.. أما العبقرية فهي إصابة الهدف الذي لا يستطيع غيرنا رؤيته»، واعتقادي الراسخ أن الشعب الألماني يمثل الفئة الثانية من الشعوب، فمن خلال رحلته من قاع الهمجية إلى أسمى المدنية والتحضر حقق هذا الشعب على مدار تاريخه إنجازات لم تسطع غالبية الشعوب الأوروبية مجرد رؤيتها.

د. محمد عبد الستار البدري

جريدة الشرق الأوسط

الجمعـة 15 رجـب 1432 هـ 17 يونيو 2011 العدد 11889

Zu Beginn des dritten Jahrtausends scheint die Zukunft der deutschen Sprache vielen Beobachtern eher düster. Manche Stimmen klingen verzagt, andere direkt apokalyptisch. Ein neues Wort macht die Runde: Globalesisch, ein Englisch in Schrumpfform, dafür über die ganze Welt verbreitet.  Von Karl-Heinz Göttert

deutschesprache

Das Deutsche werde wie alle Nationalsprachen verdrängt von der alles aufsaugenden Sprache der Globalisierung. An Anzeichen des Untergangs scheint es nicht zu mangeln. Die Anglizismen sind bereits überall, fressen sich hinein in die deutsche Sprache, bis der ausgelaugte Körper aufgibt und Platz macht für das große Einerlei. Das Sterben von Sprachen beziehungsweise von deren letzten Sprechern macht regelmäßig Schlagzeilen in der Presse.

Natürlich legt dies die Frage nahe: Könnte auch die deutsche Sprache dabei sein? Wer so direkt nicht an den Untergang glauben will, wird auf subtilere Weise verunsichert: Deutsch, so die These des Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant, sei auf dem Rückzug zum Dialekt. Damit ist wirklich Dialekt gemeint, die Schweiz dient als Vorbild. Dort dringe das Schwyzertütsch gegen das immer schon künstliche Hochdeutsch vor, habe sich etwa beim Wetterbericht im Fernsehen seinen Platz erobert.

An die Stelle des Hochdeutschen als Hochsprache aber sei Englisch getreten. Für Business und alle weiteren ernsthaften Kommunikationen Globalesisch, für den Nahbereich der Familie Dialekt. Genau das stehe auch Deutschland bevor.

Den Slogan der Schwaben – Wir können alles außer Hochdeutsch – liest Trabant als ein Zeichen des Übergangs zu schweizerischen Verhältnissen. Mit der Einführung des Englischunterrichts in den Kindergärten beginne der Abschied vom Deutschen.

في الوقت الذي تصارع فيه عدد من دول منطقة الاتحاد الأوروبي تداعيات أزمة اقتصادية خانقة وفقدت أسواق الشغل توازنها٬ بادرت ألمانيا إلى إطلاق العمل بالبطاقة الزرقاء لاستقطاب كفاءات أجنبية مؤهلة قادرة على سد حاجياتها في تخصصات دقيقة للحفاظ على مستوى قوتها الاقتصادية.

فألمانيا التي تعاني نقصا كبيرا في الكفاءات المؤهلة وتتوقع حاجياتها إلى أزيد من ستة ملايين مؤهل في مختلف المجالات التقنية والعلمية في أفق 2025٬ أطلقت العمل بهذه البطاقة التي تم إقرارها من قبل البرلمان الأوروبي وكذا الألماني٬ لتسهيل ولوج أطر من خارج الاتحاد سوق الشغل.

والبطاقة الزرقاء٬ هي تصريح عمل موثق في جميع دول الاتحاد الأوروبي يمكن الكفاءات العليا من خارج الاتحاد من العمل والعيش في أي دولة داخل المنطقة٬ ما عدا الدنمارك وأيرلندا وبريطانيا٬ وهو مصطلح مستوحى من البطاقة الخضراء للولايات المتحدة مع الإشارة إلى علم الاتحاد ذي اللون الأزرق ونجومه 12.

وتمكن هذه البطاقة الأجانب أصحاب المؤهلات العلمية العالية٬ في حال فوزهم بعقد عمل لدى أحد أرباب العمل في ألمانيا براتب سنوي لا يقل عن 44 ألف و800 أورو٬ الحصول بعد 21 شهرا على الإقامة الدائمة مع أفراد أسرهم ومن سلسلة من الحقوق.

وإن كانت سوق الشغل الألمانية تطبعها الإيجابية باستيعابها نحو 41 مليون عامل٬ إلا أن الطلب يزداد بشكل خاص على المهارات في مجالات بعينها كالعلوم الطبيعية والرياضيات والهندسة الكهربائية والتعدين والهندسة الميكانيكية والطب والمعلوميات والتجارة والخدمات اللوجيستية٬ وهي مجالات تعاني نقصا غير مسبوق.

وتزايد الحاجة إلى هذه التخصصات جعل الحكومة الألمانية تشجع الهجرة التي ترى فيها الحل الأمثل٬ من خلال مبادرات أخرى لضمان قاعدة متميزة من الأطر المؤهلة وتحافظ على موقعها الاقتصادي.

ولألمانيا أسبابها الموضوعية التي جعلتها تنهج هذه السياسة٬ منها أنها أكبر دول الاتحاد الأوروبي من حيث عدد السكان البالغ عددهم 82 مليون نسمة٬ 14 في المائة منهم دون سن 15 سنة و20 في المائة فوق 65 سنة٬ وهو ما يبين أن المسنين يحتلون قاعدة واسعة من الساكنة٬ وأن المجتمع يسير نحو الشيخوخة.

وما يدعم هذا التوجه٬ ما توصلت إليه تقارير ودراسات علمية٬ أبرزها دراسة منظمة التعاون الاقتصادي والتنمية٬ التي كشفت أن 20 في المائة فقط من الشباب الألماني يستطيعون الحصول على شهادات دراسية أعلى من التي حصل عليها آباؤهم٬ هذا بالرغم مما توفره الدولة من إمكانيات هائلة وشروط جيدة للدراسة والتأهيل.

وإن كان معدل البطالة في ألمانيا تراوح في الفترة الأخيرة ما بين 6 و 6,8 في المائة أي بمعدل 2,9 مليون عاطل٬ فإن الوظائف ذات التأهيل العلمي المتخصص مستثنية تماما٬ بل إن وتيرة المناصب الشاغرة فيها سائرة نحو الارتفاع.

وقد سجل مكتب العمل في ألمانيا خلال شهر مايو من السنة الجارية حوالي نصف مليون وظيفة شاغرة في التخصصات العلمية٬ أي ما يعادل 29 ألف وظيفة أكثر من الشهر نفسه من العام الماضي٬ وهو ما يضع الشركات الصغيرة على المحك بسبب معاناتها بشكل أكبر في حال بقاء إحدى مناصبها شاغرة لمدة طويلة.

وحسب توقعات الخبراء الألمان في الاقتصاد٬ فإن نسبة كبيرة من الشركات تتمكن حاليا من تغطية احتياجاتها من العمالة المتخصصة٬ إلا أن معظمها لن يستطيع الاستمرار بنفس المستوى في المراحل المقبلة٬ هذا مع العلم أن 8 في المائة من الشركات أعلنت السنة الماضية أنها لم تتمكن من سد حاجاتها من الأطر المؤهلة.

كما يؤكد الخبراء أن قطاع تكنولوجيا المعلوميات يعد أحد أكثر القطاعات تنقيبا على كفاءات٬ حيث يوجد أكثر من 30 ألف منصب شغل شاغر في هذا التخصص٬ وهو ما يؤثر على المعاملات ويقلل من حجمها بما يعادل 1,5 مليار أورو مما كان يمكن أن تحققه مع وجود كفاءات متخصصة قادرة على تحقيق أرباح جيدة ومزيد من الابتكارات.

وأكد أحد أعضاء مجلس إدارة المكتب الاتحادي للعمل٬ مؤخرا أن العديد من الأشخاص في أوروبا يبحثون عن عمل٬ في ظل الأزمة الحالية٬ لكن هناك٬ في اعتباره٬ ترددا في التوجه إلى ألمانيا٬ ومع ذلك توقع أن يزيد عدد المهاجرين المستهدفين بنحو 150 ألف شخص٬ مشيرا إلى أنه لتسهيل عملية التنقيب عن الكفاءات في المجالات المطلوبة٬ تم تكليف شركات متخصصة في التوظيف خارج ألمانيا٬ إلا أن عدد الذين تم تسجيلهم مازال دون المعدل المطلوب.

وعلى ضوء هذه الإجراءات تعتبر أحزاب المعارضة٬ الهجرة خيارا ثانويا لمعالجة إشكالية نقص الكفاءات٬ وتقترح كحل بديل الاعتناء أكثر بإنتاج كفاءات في الداخل٬ خاصة وأن 65 ألف شاب وشابة يغادرون المدرسة سنويا دون الحصول على شهادات عليا٬ إلى جانب اعتبارها أنه يتعين على الحكومة بذل مزيد من الجهود بشراكة مع قطاع الصناعات والنقابات والأحزاب السياسية لمواجهة التحديات المستقبلية فيما يتعلق بنقص الكفاءات.

برلين: نادية أبرام (و م ع)

 

Ein dilettantisch gemachter, hasserfüllter Schmähfilm, der seit Juli dieses Jahres ein kümmerliches, kaum beachtetes Dasein im Internet fristete, macht zwei Tage vor dem 11. September auf einen Schlag die Runde und löst bei einigen, wenigen muslimischen Blitzbirnen leider die von seinen Machern beabsichtigte, gewalttätige Reaktion aus. Bislang sind der US-amerikanische Botschafter in Libyen, sowie drei seiner Begleiter dem kriminellen Wahn der „Filmmacher“ und Demonstranten zum Opfer gefallen. Und im Jemen, Ägypten, Sudan und anderen muslimischen Ländern gibt es bei Demonstrationen Tote und Dutzende Verletzte. Diesen Beitrag weiterlesen »

لقد عاث الاستعمار الغربي فساداً في جميع أنحاء العالم تقريباً. لكنه لم يَزُلْ إلى اليوم من بلاد الشرق الأوسط الغنية بالنفط؛ هذا هو الذي يميز هذه المنطقة عن غيرها من مناطق العالم ويجعلها أرضا خصبة للإرهاب.

الإرهاب ليس ظاهرة إسلامية وإنما هو ظاهرة عالمية؛ فقد وجد في كل زمان وتحت جميع المسميات. فإلى جانب الإرهابيين العرب الذين كانوا يقتلون المستوطنين اليهود، كانت هناك أيضاً „منظمات إرهابية صهيونية“ كمنظمة „إرغون“ التابعة لمناحيم بيغن وأيضاً تلك التي وسمت نفسها بالإرهابية „مناضلون من أجل حرية إسرائيل“ التابعة لإسحاق شامير. لقد حاربوا بوسائل إرهابية ضد البريطانيين والعرب من أجل إسرائيل حرة – وكذلك ضد المدنيين. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der westliche Kolonialismus wütete in fast allen Teilen der Welt. Aber in den erdölreichen Staaten des Mittleren Ostens hat er bis heute nicht aufgehört. Das unterscheidet diese Region von anderen Regionen der Welt und macht sie zum Nährboden des Terrorismus.

Terrorismus ist kein muslimisches, sondern ein weltweites Phänomen. Es gab ihn zu allen Zeiten und unter allen Vorzeichen. Neben arabischen Terroristen, die jüdische Siedler ermordeten, gab es auch „zionistische Terrororganisationen“ wie die „Irgun“ Menachem Begins und die sich selbst als terroristisch bezeichnenden „Kämpfer für die Freiheit Israels“ Jitzchak Schamirs. Sie kämpften mit terroristischen Mitteln gegen Briten und Araber für ein freies Israel – auch gegen Zivilisten. Diesen Beitrag weiterlesen »

1ـ الغرب أشد عنفاً من العالم الإسلامي. أكثر من أربعة ملايين عربي من المدنيين قتلوا منذ بدء الحقبة الإستعمارية.

لقد كان المؤرخ والسياسي الفرنسي الكبير ألكس دي توكفيل Alexis de Tocqueville من أوائل المدافعين بشغف عن الحرية الشخصية، التي كانت تفضُل عنده دائماً المساواة؛ لأن اللامساواة حسب رأيه جاءت „مباشرة من الله“؛ ولذلك فلا عجب من عدم تأييد رجل الدولة المتنور هذا كأغلب أقرانه لمبدأ المساواة بين الأجناس.

في أهم كتاب له نشر سنة 1835 „حول الديمقراطية في أمريكا“ طرح توكفيل تساؤلاً يعبر عن حال ذاك الزمان: „ألا يتملك المرء حينما يتابع أحداث العالم الانطباع بأن الأوربيين بالنسبة لغيرهم من الأجناس البشرية الأخرى كالإنسان بالنسبة إلى الحيوان؟ فهو يسخرهم لخدمته، وحين لا يتمكن من إخضاعهم يقوم بسحقهم.“ ولهذا لم يجد هذا المفكر الليبرالي منطقياً „أي سبب لمعاملة الذوات المسلمة وكأنهم مساوون لنا“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Insgesamt bleibt mir Djedda’s Architektur als Versuch folgenden Kompromisses in Erinnerung. Die Kombination modernster Computer-Realisation ohne Verzicht auf die von Hand geschaffene Arbeit, mit anderen Worten; wertgeschätzte Handarbeit trotz Einsatz technischer Errungenschaften-und das auch noch in ausgewogenem Maße, um mit den Worten unseres Djedda-Referenten zu sprechen.

Als Höhepunkt unserer Ausflüge bleibt aber unvergesslich: Diesen Beitrag weiterlesen »

Khaled Alzayed


Dolmetscherbüro Alzayed

 

 


Geibelstr. 41

30173 Hannover

Tel. +49 (0511) 8007170

Fax +49 (0511) 8007172

Mobil +49 (0163) 800 71 70

alzayed@t-online.de




Unsere Vertretung in München

Professionelle Fachübersetzungen


Dr. Hachem Zaied

Königsteinstr. 12

80807 München

Tel.: +49 (089) 318 377 97

Fax: + 49 (089) 318 377 98

Mobil: +49 (0174) 23 75 111

Zaied@t-online.de

http://alzayed-sprachendienst.de